Wir empfehlen Ihnen das Friedensdorf auch mit Ihrer Spende zu unterstützen.

                           

 FRIEDENSDORF INTERNATIONAL im Überblick

 

FRIEDENSDORF INTERNATIONAL wurde am 6. Juli 1967 als Bürgerinitiative gegründet, um Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu helfen. Den unschuldigsten Opfern der Kriege und Krisen sollte schnelle und unbürokratische Hilfe gewährt werden. Seit der Gründung hat sich die Arbeit der Einrichtung erweitert, aber immer noch stehen die Kinder im Mittelpunkt. Aus der anfänglich ausschließlichen Einzelfallhilfe ist ein Programm für den Frieden geworden.

 

Die drei Säulen der Arbeit:

 

Medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht geholfen werden kann, die aber durch eine Behandlung in Europa eine Chance auf Heilung haben.

 

Hilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten verbessern die medizinische Versorgung vor Ort.

 

Friedenspädagogische Arbeit fördert humanitäres Bewusstsein und soziales Engagement. Seit 1986 ist das FRIEDENSDORF BILDUNGSWERK staatlich anerkannt.

 

Die Arbeit von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL ist als mildtätig anerkannt und finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Das DZI-Spendensiegel bestätigt einen verantwortungsvollen und effektiven Umgang mit den Spenden.

 

Einzelfallhilfe:

 

Für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist die Behandlung in Europa oft genug die letzte Überlebenschance. Die Einzelfallhilfe von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL setzt ein, wenn die Kinder in ihren Heimatländern nicht mehr medizinisch versorgt werden können. Hierzu werden strenge Kriterien angelegt, damit die Kinder nicht unnötig von den Familien getrennt werden.

 

1.         eine medizinische Behandlung in der Heimat ist nicht möglich.

2.         eine erfolgreiche Behandlung der Kinder in Europa muss gesichert sein.

3.         die Familien, die Partnerorganisationen und die Heimatländer müssen sicherstellen, dass die Kinder nach erfolgter Behandlung zurückkehren können.

4.         zusätzlich muss eine soziale Indikation gegeben sein und die tatsächliche Hilfsbedürftigkeit der Familien nachgewiesen werden.

 

In der Regel werden die Kinder mit internationalen Fluglinien nach Deutschland gebracht, um dann in Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Kliniken, die die stationären Behandlungen kostenlos übernehmen, versorgt zu werden. Danach werden sie in der eigenen Heimeinrichtung, dem FRIEDENSDORF Oberhausen, aufgenommen und erhalten weitere Rehabilitationsmaßnahmen. Wenn diese abgeschlossen sind, werden die Kinder auf die Rückreise in die Heimat und zu ihren Familien vorbereitet. Natürlich gehört auch Sport, Spiel und Vergnügen mit zum Programm, ehe die Taschen für die Heimkehr gepackt werden. Im Rahmen der Einzelfallhilfe betreut FRIEDENSDORF INTERNATIONAL ständig bis zu 300 Kinder aus durchschnittlich 10 Nationen. In den letzten Jahren konnten pro Jahr rund 1.000 Kinder auf diesem Wege versorgt werden. Die Liste der Länder, aus denen die Kinder kommen, ist lang. Oft waren die Namen dieser Länder vor Jahren in den Schlagzeilen, wenn es um Krieg, Zerstörung und Elend ging, und oft genug werden die Namen der Länder von den schnelllebigen Schreckensnachrichten aus anderen Gebieten verdrängt. Doch das Leid und die Schmerzen der Kinder dort sind nicht verschwunden, auch dann nicht, wenn wir nichts mehr über sie hören.

 

Projekte

 

Weltweite Projekte helfen, die medizinische und humanitäre Versorgung in Kriegs- und Krisengebieten zu verbessern. FRIEDENSDORF INTERNATIONAL baute bis heute 15 FRIEDENSDÖRFER, über 100 Basisgesundheitsstationen, Krankenstationen, Orthopädiewerkstätten etc., förderte sie mit Hilfe der Bundesregierung finanziell und logistisch und übergab sie dann in die Obhut und Verantwortlichkeit der Partnerorganisationen vor Ort. Container- und LKW-Transporte bringen ständig Hilfsgüter, Medikamente und Lebensmittel zu den regierungsunabhängigen Partnerorganisationen von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL. Gemeinsam mit ihnen bemüht sich das FRIEDENSDORF ständig, neue Projekte zu realisieren und deren Finanzierung abzusichern. Das sind Hilfen zur Selbsthilfe im Heimatland, die langfristig dafür sorgen sollen, dass die Kinder in der Heimat und in der Nähe der Eltern versorgt werden können.

 

FRIEDENSDORF  Gemeinschaftsstiftung

 

Die gesamte Arbeit im Bereich der Einzelfallhilfe wird ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. So auch der komplette Betrieb des FRIEDENSDORFES. Vor diesem Hintergrund zukunftsweisend ist die Gründung der FRIEDENSDORF Gemeinschaftsstiftung, die am 21. November 2001 offiziell der Presse vorgestellt wurde. Sinn der Stiftung ist es, die Arbeit langfristig finanziell abzusichern.

Wo liegt der Unterschied einer "Zustiftung" zur "normalen" Spende? Während die "normale" Spende direkt für die laufenden Ausgaben verbraucht wird, werden in die Stiftung eingebrachte Spendengelder, Vermächtnisse oder auch Immobilien gewinnbringend angelegt. Von den Erträgen kann dann wieder ein Teil der Arbeit des FRIEDENSDORFES finanziert werden. Da nicht die Stiftungs-Einlagen selbst, sondern nur deren Gewinnerträge verbraucht werden, kann langfristig gesehen aus einer zuverlässigen Finanzquelle geschöpft werden. Die Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wird dadurch unabhängiger von den Unwägbarkeiten eines schwankenden Spendenaufkommens.

 

Weitere Informationen:

FRIEDENSDORF INTERNATIONAL, Lanterstr. 21, 46539 Dinslaken

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Heike Bruckmann

Tel.: 02064 – 4974 133, Fax: - 999, email: offen@friedensdorf.de, www.friedensdorf.de

 

Spendenkonten:

Stadtsparkasse Oberhausen, Konto 102 400, BLZ 365 500 00

Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe, Konto 111 153, BLZ 352 510 00